Baugrunduntersuchung

Vor Beginn einer Baumaßnahme muss im Rahmen einer Baugrunduntersuchung der vorhandene Boden untersucht und gegebenenfalls begutachtet werden. Der Baugrund setzt sich aus verschiedenen Bodenschichten und Bodenarten zusammen. Die Bodeneigenschaften können regional, je nach geologischer Entstehung, sehr verschieden sein. Bei der Baugrunduntersuchung wird festgestellt, welche Bodenverhältnisse beim Bau angetroffen werden. Daraus leitet sich dann ab, ob der vorhandene Boden wieder verwendet werden kann oder ob er im Zuge der Baumaßnahme ausgetauscht wird. 

Die Art und der Umfang der Baugrunduntersuchung richten sich nach der Schwierigkeit der Baumaßnahme. Es werden Tragfähigkeit, Verdichtungsfähigkeit und die Beschaffenheit des Bodens geprüft. Ein Sachverständiger ermittelt außerdem Informationen über den Wassergehalt, die Wasserdurchlässigkeit sowie die Frostempfindlichkeit des Baugrundes.

Für eine Baugrunduntersuchung gibt es verschiedene Verfahren. In Karnap wurde der Boden durch Bohrungen überprüft, bei denen Bodenproben entnommen wurden. Aus diesen werden dann die Bodenkennwerte abgeleitet sowie die Rechengrößen für den Statiker.