Bewehrung

Eine Bewehrung - auch Armierung genannt - wird in unterschiedlichen Bereichen des Bauwesens eingesetzt, um ein Material durch ein weiteres zu verstärken. Die Bewehrung selbst besteht aus Matten, Stäben oder Geflechten aus Stahl. Um eine hohe Belastbarkeit der einzelnen Bauteile zu gewährleisten, wird sie in Beton eingelegt. Der so entstehende Verbundwerkstoff Stahlbeton ist für Konstruktionen geeignet, auf die starke Zugkräfte einwirken. Für die Errichtung von Bewehrungen werden Bewehrungspläne angefertigt, die der errechneten Statik des Bauwerks Rechnung tragen. Ortbeton, der an dem Ort erhärtet, an dem er verbaut wird, wird als Transportbeton mit Mischfahrzeugen auf die Baustelle gebracht oder an Ort und Stelle als Baustellenbeton gemischt. Als Frischbeton wird er in der Regel in eine Schalung gegossen, durch die er seine endgültige Lage erhält und aushärtet. Auf der Baustelle im Essener Walpurgistal kommen Bewehrungen an unterschiedlichen Stellen zum Einsatz. So finden sich diese sowohl in den Bohrpfahlwänden der Baugrubensicherung als auch in den geplanten Bauwerken wieder.